ARTMUC: Selbstwert in Farbe
Artmuc war keine Ausstellung, die man „mal eben“ besucht – sie war ein Ort, an dem Kunst plötzlich ganz nah kommt.
Im März 2023 war ich mit meinen großformatigen abstrakten Arbeiten auf der ARTMUC vertreten. Zwischen vielen Positionen, Stilen und Stimmen entstand ein Raum, in dem mein Thema sichtbar wurde: Selbstwert – nicht als Konzept, sondern als Gefühl. Keine Erklärung, kein „richtiges“ Verstehen müssen. Die Bilder sollten wirken: wie innere Landschaften, die etwas in dir berühren, bevor der Kopf es einordnet.
Die Messe war intensiv, schnell und lebendig – und genau darin lag der Kontrast, der mich bewegt hat: Menschen blieben stehen, obwohl um sie herum alles in Bewegung war. Sie schauten länger. Sie kamen näher. Viele Rückmeldungen handelten von Ruhe, Tiefe und diesem besonderen Moment, in dem man sich in einem Bild wiederfindet, ohne sich erklären zu müssen. Genau dafür mache ich diese Arbeiten: als visuelle Anker, wenn im Außen viel ist.
Für mich war die ARTMUC ein wichtiger Schritt, weil sie gezeigt hat, wie stark abstrakte Kunst über Selbstwert auch im Messekontext funktionieren kann: direkt, klar, emotional. Begegnungen, Gespräche und Reaktionen haben bestätigt, dass diese Werke nicht „laut“ sein müssen, um präsent zu sein – sie holen Menschen zurück zu sich.
Ich bin dankbar für diese Erfahrung, für die Offenheit im Austausch und für alle, die stehen geblieben sind, hingeschaut haben und ihre Gedanken geteilt haben. Sie haben die ARTMUC für mich zu mehr gemacht als einer Messe: zu einem Moment echter Verbindung.