Im Gespräch: Mein künstlerischer Weg

Ein tiefer Einblick in meine Haltung, mein Schaffen und meine Vision

Visuelle Anker gegen den Druck im Außen Meine abstrakten Werke sind kompromisslose Bekenntnisse. Sie erinnern dich jeden Tag daran, dass deine Stärke nicht vom Applaus der anderen abhängt – sondern von der klaren Grenze, die du ziehst. Ich male für Menschen, die extrem viel leisten, Verantwortung tragen – und die es satthaben, sich ständig anzupassen.

Mein Spezialgebiet – und warum ich es gewählt habe Ich arbeite abstrakt, weil die Abstraktion keine Ausreden duldet und nicht versucht, gefällig zu sein. Sie lässt das Wesentliche sprechen: harte Kanten, bewusste Brüche und souveräne Übergänge. Ich erschaffe auf der Leinwand Räume, in denen nichts mehr „bewiesen“ oder „erklärt“ werden muss. So wird das Bild zu einem unerschütterlichen Standpunkt – kraftvoll und absolut eindeutig.

Für wen ich meine Kunst kreiere Für Frauen wie dich: kompetent, erfolgreich, oft der Motor, der alles am Laufen hält – und genau deshalb oft dem Druck ausgesetzt, es allen recht machen zu wollen. Für alle, die Klarheit fordern und sich nach einem sichtbaren Gegenpol zur ewigen Dauerleistung sehnen. Meine Kunst ist deine tägliche Erinnerung: Du musst dein Licht nicht dimmen, um anderen zu gefallen.

Momente, die mich prägen Mich prägen genau diese kleinen Alltags-Situationen, in denen ein beiläufiges „Okay“ von außen ausreicht, um uns zweifeln zu lassen. Diese Sekunden in Meetings oder im Job, in denen wir uns reflexartig kleiner machen – und uns im nächsten Moment genau darüber ärgern. Im Atelier übersetze ich diesen Widerstand in Struktur: der Ausbruch aus der gefälligen Form, der Mut zum Kontrollverlust und Linien, die kompromisslos Haltung zeigen.

Das Ringen um Stimmigkeit Die stärksten Momente im Atelier sind die, in denen ein Werk plötzlich „aufrecht“ steht: präsent, souverän und absolut nicht mehr bemüht. Der Weg dorthin ist oft ein hartes Ringen gegen den eigenen Drang, das Bild doch noch irgendwie „passend“ zu machen. Aber genau das ist der Prozess: Echte Souveränität fällt einem nicht in den Schoß – sie ist eine bewusste Entscheidung gegen das ewige Funktionieren, die man jeden Tag neu treffen muss.

Meine Vision für deinen Raum Ich wünsche mir nicht, dass meine Kunst deinen Raum einfach nur brav und gemütlich dekoriert. Ich möchte, dass sie dich im Vorbeigehen aus dem Autopiloten reißt. Dass du die Schultern sinken lässt und dich erinnerst: Hier muss ich niemandem etwas beweisen. Kein platter Motivationsspruch an der Wand, sondern ein starkes, physisches Bekenntnis, das dir stumm den Rücken stärkt.

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